Stadtleben

Der neue Schubart-Pfad

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Der neue Schubart-Pfad

Geislinger Kultur an frischer Luft

Unsere Stadt ist um ein touristisches Angebot reicher: Ende letzten Monats eröffnet bietet der neue Rundweg auf einem leicht nutzbaren Spazierweg viele Informationen zu Geislingens berühmten Bürger Christian Friedrich Daniel Schubart.

Die Idee zum neuen Schubart-Pfad stammt von Oberbürgermeister Frank Dehmer. Ein Team aus städtischen Mitarbeiter*innen aus den Bereichen Tourismus und Kultur hat die Konzeption des Pfades übernommen, Texte verfasst, Grafiken gestaltet und Audio-Dateien erstellt – bis zu dessen Tod unter der Führung des ehemaligen städtischen Mitarbeiters Rudi Ebert. Gemeinsam mit einem Bauunternehmen hat der Bauhof die Stelen errichtet und den Waldweg hergerichtet.

Auf dem Pfad werdet ihr von 12 interessanten Stationen durch das Leben und das Werk Schubarts begleitet. Lasst euch also von Texten und Bildern des schwäbischen Dichters, Komponisten und Publizisten begeistern und schnuppert gleichzeitig noch frische Luft. Der schwäbische Dichter, Komponist und Publizist Christian Friedrich Daniel Schubart (1739–1791) ist heute vor allem noch für seine sozialkritischen Schriften berühmt.

Darin prangerte er seinerzeit die absolutistische Herrschaft in Württemberg an. Anders als Schiller, der rechtzeitig vor dem Zorn des Landesherrn Carl Eugen fliehen konnte, wurde Schubart für die von ihm geübte Kritik verhaftet. Er verbrachte zehn Jahre als berühmtester Häftling auf der Festung Hohenasperg. Zu den bedeutenden Stationen seines Lebens gehört auch das Städtchen Geislingen, in dem er sechs Jahre wirkte, heiratete und eine Familie gründete. Dort sind seine Anfänge als Literat und Journalist zu verorten.

 

Bild: Stadtverwaltung Geislingen / Ann Francis Wieland