Stadtleben

Fachangestellte für Arbeitsmarktdienstleistung

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Fachangestellte für Arbeitsmarktdienstleistung

Joana Striegan berichtet aus der Ausbildung

„Die Haupt-Anlaufstelle während der Ausbildung ist die Eingangszone, in der man sich persönlich um verschiedene Kundenanliegen kümmert und die Leistungsabteilung, in der Anträge auf Arbeitslosengeld bearbeitet werden. Auch in Bereiche des Jobcenters, der Familienkasse oder des Service Centers bekommt man einen Einblick.

Im Gegensatz zu anderen Ausbildungen gestaltet sich die Ausbildung bei der Agentur für Arbeit als sehr abwechslungsreich. Blockschulunterricht in Karlsruhe, Lehrgänge in Aalen, Lernmodule und ständig wechselnde Einblicke in neue Abteilungen machen einen monotonen Arbeitsalltag so gut wie unmöglich. Durch Lernmodule, eine Art von Unterricht, werden wir vor Beginn einer neuen Abteilung immer erst auf die Theorie vorbereitet. Dadurch wird man nie ins kalte Wasser geworfen und hat bereits Vorkenntnisse für die anstehenden Aufgabenbereiche.

Eine Sache ist klar: Wer nicht gerne kommuniziert, ist in dieser Ausbildung definitiv falsch, denn um Kundenkontakt kommt man nicht drum rum, ob telefonisch in der Leistung und im Service Center oder persönlich in der Eingangszone.

Mit dem Arbeitszeitmodell Gleitzeit bin ich sehr flexibel und kann meine wöchentliche Arbeitszeit von 39 Stunden individuell einteilen. Ich dachte zu Beginn der Ausbildung, dass die Veränderung vom Schulalltag zum Arbeitstag eine große Umstellung sein wird, doch durch die Arbeitszeiteinteilung bin ich genauso flexibel wie davor. Abgesehen davon ist der Job bei der Agentur für Arbeit sehr zukunftssicher, da selbst in schweren Krisenzeiten, wie jetzt in der Pandemie, die Arbeitsplatzsicherung immer eine wichtige Rolle spielen wird.“