Stadtleben

„Gefährdete Bierarten“ retten – und genießen

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„Gefährdete Bierarten“ retten – und genießen

Lieferservice!

Der Lockdown ist verlängert – die Gastronomie bleibt zu. Und damit bleiben auch die Zapfhähne in den Kneipen trocken. Erneut ist in den Brauereien dadurch Fassbier übrig, das abzulaufen droht.

Um die Vernichtung von Fassbier zu verhindern, hat die Geislinger Kaiser Brauerei eine besondere Verkaufsaktion ins Leben gerufen: Der Kneipenbeutel aus Bio-Baumwolle beinhaltet neben Fassbier, das frisch in vier Liter-Bügelflaschen abgefüllt wird, zwei original Kaiser-Gläser, Bierdeckel sowie einen Orderblock. „Wir wollen unser übriggebliebenes Keller-Pils und Winterbier nicht in den Abfluss schütten. Weil Sonderverkäufe, wie unsere vor Weihnachten durchgeführte Bier-Drive-In-Aktion, aufgrund der aktuellen Hygieneschutzbestimmungen aber nicht mehr durchgeführt werden können, musste eine andere Lösung her“, sagt Geschäftsführer Christoph Kumpf.

Ein Liter Freibier pro verkauftem Kneipenbeutel

Der Kneipenbeutel ist im Onlineshop der Kaiser Brauerei erhältlich, ausgeliefert wird er bis zum Ende des Lockdowns immer samstags in einem Umkreis von 40 Kilometern um die Brauerei. Die Kunden profitieren nicht nur direkt vom frisch gezapften Bier, sondern sie helfen mit dem Kauf eines Kneipenbeutels gleichzeitig ihren Lieblingsgastronomen. Christoph Kumpf erklärt: „Mit dem Kneipenbeutel möchten wir auch die ‚gebeutelten‘ Kneipen unterstützen. Deswegen spenden wir für jeden verkauften Beutel nach Ende des Lockdowns einen Liter Freibier an die Lieblingskneipe des Kunden.“

Wir finden: Eine wunderbare Sache, die mit Sicherheit gut von den Leuten angenommen wird!