Stadtleben

Geislinger Feuerwehr unterstützt Einsatzkräfte

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Geislinger Feuerwehr unterstützt Einsatzkräfte

Hochwasser-Katastrophe in Rheinland-Pfalz

Wir wurden am Donnerstag gegen 19.30 Uhr vom Katastrophenschutz des Landkreises Göppingen alarmiert“, berichtet der stellvertretende Feuerwehrkommandant Andreas Baumholzer. Zwei Stunden später waren neun Feuerwehrleute aus Geislingen mit einem Kommandowagen, einem Rüstwagen für technische Hilfeleistung und einem Logistik-Gerätewagen auf dem Weg nach Ebersbach. „Dort trafen wir Kollegen der Feuerwehren aus Ebersbach und Eislingen, die ebenfalls der Feuerwehreinheit im Katastrophenschutz dem ‚Zug Hochwasser‘ angehören“, sagt Baumholzer.

Mit insgesamt fünf Einsatzfahrzeugen und 17 Personenging es dann im Konvoi nach Rheinland-Pfalz. „Nach 1,5 Stunden Schlaf mussten wir ab 6 Uhr wieder einsatzbereit sein“, berichtet Andreas Baumholzer. „Nach mehreren Überlegungen, wo wir eingesetzt werden können, wurden wir letztendlich mit weiteren Einheiten nach Trier auf eine Wache der Berufsfeuerwehr entsandt.“ In Trier-Ehrang war die Kyll, ein kleiner Zufluss der Mosel, stark angestiegen und hatte den ganzen Stadtteil überflutet.

Der Katastrophenschutzzug half vor Ort beim Auspumpen von überfluteten Kellern und Aufräumarbeiten in Privathäusern aber auch in einem Pflegeheim und dem dortigen Krankenhaus. „Die Bürgerinnen und Bürger waren uns sehr dankbar und konnten es teilweise gar nicht glauben, dass sie Hilfe von uns aus Baden-Württemberg erhielten“, sagt Andreas Baumholzer. Nach drei Tagen Arbeiten am Limit kehrten die Feuerwehrleute des Landkreises wieder zurück.

„Ein großes Dankeschön an die Feuerwehrleute,die sich kurzentschlossen für diesen Einsatz gemeldet haben“, sagt Oberbürgermeister Frank Dehmer.