Stadtleben

Insektenfreundlicher Schulgarten

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Insektenfreundlicher Schulgarten
Bauhof unterstützt Pflanzaktion

Insektenfreundlicher Schulgarten

Dem Ausspruch “Fleißig wie die Bienen!” kommt in China eine ganz neue Bedeutung zu: Im Reich der Mitte zeigen sich die Auswirkungen des Bienensterbens so deutlich, dass die Tiere und deren Bestäubungsleistung mittlerweile von Menschen simuliert werden müssen. In Scharen schwärmen hier nicht mehr Insekten, sondern Menschen in Richtung Obstplantagen aus und bestäuben dort die Blüten per Hand. Auch bei uns wird etwas gegen das Insektensterben getan.

An der Emil-von-Behring Schule wächst seit mehreren Jahren ein insektenfreundlicher Schulgarten heran. „Dabei handelt es sich um ein ökologisch nachhaltiges Projekt mit Bienen im Schulgarten“, sagt Oberstudienrätin Claudia Philipp. „Jedes Jahr nehmen wir uns ein neues Projekt in unserem Garten vor. Dieses Jahr waren es drei kleine Lavendelfelder, eine Schlehenhecke am Weg Richtung Schulgebäude, ein Humushügel mit Holunder, Wildrosen, Wildsalbei sowie Kalksteinen und ein Totholzhaufen.“

Unterstützung bekommt Claudia Philipp dabei von Schülerinnen und Schülern des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums. Externe Unterstützung erhielten sie vom städtischen Bauhof. Landschaftsgärtnerin Sonja Thebault und vier Kolleginnen sowie Kollegen kennen sich mit insektenfreundlicher Bepflanzung natürlich gut aus. Sie haben Claudia Philipp bei der Auswahl der Pflanzen beraten und gaben den Impuls für den Humushügel mit den Kalksteinen. „Das Engagement der Jugendlichen ist klasse“, lobte Sonja Thebault, die das Grünteam 1 vom Bauhof leitet. „So ein Projekt unterstützen wir mit unserem Knowhow sehr gerne.“

Dass der Bauhof mitgeholfen hat, ist nicht selbstverständlich, da es sich nicht um eine städtische Schule, sondern eine Einrichtung des Landkreises handelt.

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