Stadtleben

Oberbürgermeister Wahl 2022

-
Oberbürgermeister  Wahl 2022

Am 26. Juni werden die Geislinger:innen zur Urne gebeten

Wahlberechtigt sind Deutsche im Sinne von Artikel 116 des Grundgesetzes sowie Staatsangehörige eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union (Unionsbürger), die am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben, seit mindestens drei Monaten in der Gemeinde wohnen und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.

Die Amtszeit des gewählten OB beträgt 8 Jahre. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhalten hat. Entfällt auf keinen Bewerber mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen, so findet eine Neuwahl statt, bei der neue Bewerber zugelassen sind.

Oberbürgermeisterwahl 2022

Geislingen wählt im Juni für die nächsten 8 Jahre ein neues Stadtoberhaupt, auch liebevoll Häuptling vom ein oder anderen genannt. Da dies ja eine besondere Wahl ist und somit die nächsten 8 Jahre in Geislingen mitgestaltet, befassen wir uns ein wenig näher damit … Wegen Ablauf der Amtszeit des derzeitigen Stelleninhabers findet die Oberbürgermeisterwahl am Sonntag, 26. Juni, statt. Der Termin für eine eventuell notwendige Neuwahl ist Sonntag, 17. Juli. Die Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

An der Spitze der Stadt stand in ulmischer Zeit der ritterliche Vogt, dem ein Pfleger zur Seite stand. 1636 wurden beide Ämter unter einem Obervogt vereinigt. Nach dem Übergang an Württemberg trug das Stadtoberhaupt seit 1819 die Bezeichnung „Stadtschultheiß“ seit 1930 Bürgermeister und mit der Erhebung zur unmittelbaren Kreisstadt 1948 lautet die Amtsbezeichnung Oberbürgermeister. Heute wird der OB von den Wahlberechtigten auf acht Jahre direkt gewählt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats. Aus der Mitte des Gemeinderats werden drei allgemeine Stellvertreter des Oberbürgermeisters gewählt.

Stadtoberhäupter seit 1819

  • 1819–1824: Johann Friedrich Knoll
  • 1824–1847: Karl Friedrich Müller
  • 1848–1854: Michael Häberlin
  • 1854–1877: Johann Georg Fahr
  • 1877–1893: Gustav A. Wilhelm Wolf
  • 1893–1910: Ehrenreich Vöhringer
  • 1910–1915: Robert Leube
  • 1915–1919: Wilhelm Höfer, Amtsverweser
  • 1919–1929: Edmund Harrer
  • 1930–1938: Emil Schlunck
  • 1938–1943: Emil Schwarz
  • 1943–1945: Andreas Schauz, Amtsverweser
  • 1945: Friedrich Wilhelm Erbacher
  • 1945–1946: Ernst Reichle
  • 1946–1948: Friedrich-Karl von Siebold
  • 1948–1949: Hermann Reihling
  • 1949–1950: Karl Kienle, Amtsverweser
  • 1950–1951: Alfred Allgaier
  • 1951–1952: Georg Nagel, Amtsverweser
  • 1952–1962: Erich Klotz
  • 1962–1990: Helmut von Au
  • 1990–1998: Martin Bauch
  • 1998–2014: Wolfgang Amann
  • seit 2014: Frank Dehmer

Wer aufmerksam durch Geislingen schlendert, dem wird die ein oder andere Straße aufgefallen sein, die nach einem ehemaligen Bürgermeister benannt wurde.
Die Einführung von Straßennamen gehört zu den Aufgaben des Gemeinderats. Straßennamen dienen, man mag es kaum glauben, in erster Linie der Orientierung. Nach den hierfür bestehenden Grundsätzen sind Straßennamen in erster Linie von der geographischen Gegebenheit (Gewannnamen) oder von örtlichen, geschichtlichen Verhältnissen, bedeutsamen Persönlichkeiten herzuleiten.

Nach Lebenden sollen öffentliche Straßen nur in Ausnahmefällen benannt werden.
In Geislingen gibt es mit dem Jürgen-Kliensmann-Weg übrgiens nur eine Straße, die nach einer lebenden Person benannt ist.