Stadtleben

Positive Signale für die Geislinger Gymnasien

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Positive Signale für die Geislinger Gymnasien

Sondersitzung des Geislinger Gemeinderates

„Wir sind froh, für weitere fünf Jahre (bis zum Sommer 2027) eine baurechtliche Lösung für den Brandschutz gefunden zu haben, die 2022 umgesetzt werden soll“, sagt Oberbürgermeister Frank Dehmer. „Allerdings erkaufen wir uns dadurch nur die notwendige Zeit, um eine dauerhafte Lösung zu planen und umzusetzen.“

Parallel zur Umsetzung der Interimsmaßnahmen, soll für eine erneute Sanierung des Michelberg-Gymnasiums eine Planung angegangen werden, welche auch die Kosten verifizieren soll. Hier gibt es derzeit noch eine Differenz zwischen den notwendigen Kosten für eine Sanierung, die sich aus den Aussagen von fachkundigen Eltern und den Aussagen der von der Stadt beauftragten Planer und dem Büro Biregio ergeben. Biregio hatte im Rahmen einer Schulentwicklungsplanung verschiedene Varianten zur Lösung erarbeitet und diese mit groben Kostenprognosen hinterlegt.

Auch am Helfenstein-Gymnasium sollen Defizite beseitigt werden. Hier hatten das Biregio-Gutachten und auch die Schulaufsichtsbehörde aufgezeigt, dass die Fachklassenräume dringend saniert werden müssen und Klassenräume fehlen. Darüber hinaus soll weiterhin versucht werden, die Umlandgemeinden mit ins Boot zu bekommen, da die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler an beiden Geislinger Gymnasien aus dem Umland kommt.

Von allen Seiten wurde im Rahmen der Sitzung verdeutlicht: Alleine wird die Stadt Geislingen die großen Aufgaben, die es hier im baulichen Bereich zu stemmen gilt nicht schultern können, da in den nächsten Jahren auch noch zahlreiche andere Aufgaben (z.B. Ausbau Kitaplätze, Ausbau Ganztag an Grundschulen) für die Stadt anstehen. Auch die Gründung eines Schulverbands wurde als Möglichkeit benannt.