Stadtleben

Windpark Drackenstein – Fünf neue Anlagen auf der Schwäbischen Alb

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Windpark Drackenstein – Fünf neue Anlagen auf der Schwäbischen Alb

Planet energy und Albwerk nehmen Windpark Drackenstein in Betrieb

Der Ökoenergie-Projektierer Planet energy und das Geislinger Albwerk haben im September den Windpark Drackenstein auf der Schwäbischen Alb öffentlich in Betrieb genommen. Drei der insgesamt fünf Nordex-131-Anlagen mit jeweils 3,3 Megawatt Leistung wird dabei Planet energy betreiben, die beiden anderen das Albwerk, der regionale Stromversorger. Zusammen können die Ökokraftwerke rund 43,5 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom im Jahr erzeugen und damit rechnerisch 14.500 Haushalte versorgen.

„Wir setzen mit unserem Windpark fünf Ausrufezeichen in einer Zeit, in der Deutschland seine Klimaschutzziele drastisch zu verfehlen droht“, sagt Alexander Street, Geschäftsführer von Planet energy, einer Tochterfirma der Hamburger Ökoenergiegenossenschaft Greenpeace Energy.

Die fünf Windkraftanlagen sind mit einer Nabenhöhe von 164 Metern und einer Gesamthöhe von fast 230 Metern für Binnenland-Standorte besonders geeignet. „In Drackenstein finden wir gute Windgeschwindigkeiten vor, die durch die eingesetzte Technologie optimal genutzt werden können, um in der Region sauberen Strom zu erzeugen“, sagt Hubert Rinklin, Vorstandsvorsitzender der Albwerk-Genossenschaft bei der Inbetriebnahme. „Der Windpark ist für uns ein weiterer wichtiger Baustein, um die Energiewende vor Ort und in Baden-Württemberg voranzutreiben.“ Dort stockt der Ausbau der Windkraft massiv: 2019 gingen im Ländle nur acht Windkraftanlagen ans Netz, 2020 waren es bislang inklusive des Windparks Drackenstein auch erst acht Anlagen.

Allein durch den regenerativen Strom aus dem neuen Windpark werden im Vergleich zum aktuellen bundesdeutschen Strommix pro Jahr fast 24.000 Tonnen weniger CO2 ausgestoßen.